Klimaschutz in Heiden: Sinnvoll investieren statt Gießkannenprinzip
Die Diskussion um das Förderprogramm „HeileWelt“ wird emotional geführt. Für uns als CDU-Fraktion steht fest: Klimaschutz muss wirksam, gerecht und nachhaltig sein.
Die aktuelle Diskussion um das Förderprogramm „HeileWelt“ wird vielerorts emotional geführt. Uns als CDU-Fraktion ist wichtig, die Fakten in den Mittelpunkt zu stellen.
Warum haben wir uns gemeinsam mit der UWG gegen eine Fortführung in der bisherigen Form entschieden?
Erstens: soziale Gerechtigkeit.
Das bisherige Programm förderte vor allem Maßnahmen an privaten Wohnhäusern, etwa Dämmung oder Heizungen. Davon profitieren in erster Linie Eigentümer. Mieter tragen die Förderung über Steuern mit, ohne selbst in gleichem Maße davon zu profitieren. Unser Ziel ist Klimapolitik für alle – nicht nur für einzelne.
Zweitens: Mitnahmeeffekte vermeiden.
Viele Maßnahmen werden inzwischen ohnehin umgesetzt oder bereits durch Programme von Bund und Land gefördert. Kommunale Mittel sollten dort eingesetzt werden, wo sie eine echte zusätzliche Wirkung entfalten.
Drittens: wirksamer Klimaschutz statt Symbolpolitik.
40.000 Euro pro Jahr sind eine relevante Summe. Diese Mittel wollen wir künftig gezielter einsetzen.
Unsere Vision ist klar:
Wir investieren in Projekte, die der gesamten Dorfgemeinschaft zugutekommen.
Dazu gehören unter anderem:
– mehr Grün, Entsiegelung und eine höhere Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Flächen
– größere Energieprojekte über die Gemeindewerke, etwa im Bereich Windkraft oder Freiflächen-Photovoltaik
Klimaschutz ist zu wichtig für Einzelmaßnahmen ohne nachhaltige Wirkung.
Wir setzen auf Investitionen, die Heiden als Ganzes voranbringen.